Bereichsbild
Aktuelles
Gastvorlesung von Prof. Sarah Hinlicki-Wilson am 28.01.15 um 9:15 Uhr
"How to Divide a Church: Lessons from American Lutheranism" in HS 7, Neue Universität
DAS EINE VOLK GOTTES?
Gastvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Kraus
Empfang zum 80. Geburtstag von Prof. Steiger
Herzliche Einladung zum Empfang der Theologischen Fakultät aus Anlass des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Lothar Steiger am Samstag, dem 31. Januar 2015 um 11 Uhr im Praktisch-Theologischen Seminar, Karlstr.16, Hörsaal 007.
Ausschreibung des Heinrich-Bassermann-Preises 2015
Ausgezeichnet werden zwei praktisch-theologische Seminararbeiten in Höhe von je 300 €. Einsendeschluss ist der 30.04.2015.

Promotion (Dr. theol.)

Promotion

Die Arbeit der Doktoranden der Theologischen Fakultät ist ein wichtiger Bestandteil der Forschung unserer Fakultät. Gegenwärtig sind an der Theologischen Fakultät etwa 100 Promovierende gemeldet.

Voraussetzung für die Promotion an der Theologischen Fakultät ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Theologie sowie der Nachweise der Sprachkenntnisse Latein, Griechisch und Hebräisch. Die Promotion besteht aus der Abfassung der Dissertation (Doktorarbeit) und der mündlichen Abschlussprüfung. Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Forschungsarbeit, die neue wissenschaftlichen Erkenntnisse dokumentiert. Sie wird von zwei habilitierten Mitgliedern der Fakultät begutachtet und muss veröffentlicht werden. Die mündliche Prüfung erfolgt in der Regel als Einzelprüfung in den theologischen Disziplinen, sie kann im Einzelfall auch als Disputation abgelegt werden. Verbindliche Auskunft gibt die Promotionsordnung der Theologischen Fakultät.

 

Themensuche

Das Interesse an einer intensiven wissenschaftlicher Beschäftigung in einem der zahlreichen Fachgebiete der Theologie entsteht häufig schon im Laufe des Studiums. Oft werden bereits während des Studiums Kontakte zwischen möglichen Betreuern einer Dissertation und zukünftigen Doktoranden geknüpft. Andere kümmern sich erst nach dem Abschluss ihres Studiums um ein Thema und einen Betreuer. Im Idealfall teilen Betreuer und Doktoranden ein gemeinsames Forschungsinteresse. Information über die Forschungsschwerpunkte der Theologischen Fakultät geben die Lehrstuhl-Webseiten der einzelnen Fächer.

 

Finanzierung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lebensunterhalt während der Promotionszeit zu finanzieren. Einige Doktoranden arbeiten als Wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an einem Lehrstuhl oder in einem Forschungsprojekt mit. Andere bewerben sich für ein Stipendium. Die private Finanzierung durch Teilzeitarbeit oder Familie ist eine natürlich auch eine Möglichkeit. Über Möglichkeiten der Finanzierung informieren Sie die Betreuer Ihrer Arbeit. Sie helfen Ihnen auch, wenn Sie Gutachten für Stipendien benötigen.

 

Annahme als Doktorand und Immatrikulation

Wer einen Betreuer gefunden und sich mit ihm auf ein Thema geeinigt hat, meldet sich bitte im Dekanat (beim Prüfungsamt ) als Doktorand an. Ausländische Graduierte wenden sich bitte vorher an die Beratung für internationale Doktoranden.

Die Annahmebestätigung des Dekanats ermöglicht eine Immatrikulation als Promotionsstudent bei der Studierendenadministration der Universität. Je nach individueller Situation ist der Studierendenstatus sinnvoll.

Zu Ihrem Annahmeantrag benötigt das Prüfungsamt gemäß der Promotionsordnung folgende Unterlagen:

Checkliste

Hier finden Sie unsere Promotionsordnung.

 

Weitere Informationen rund um die Promotion finden Sie auch unter: Externer Inhaltwww.graduateacademy.uni-heidelberg.de/

 

Abfassen der Dissertation

In den meisten Fällen findet der größte Teil der Arbeit an einer theologischen Dissertation in der Bibliothek und am Schreibtisch statt. In Oberseminaren, den Sozietäten der einzelnen Fächer, bei Tagungen und in Gesprächen mit anderen Doktoranden werden Thesen und Konzepte diskutiert und neue Impulse aufgenommen. Hilfestellung gibt in erster Linie der Betreuer, der Doktorvater oder die Doktormutter.

Neben der klassischen Einzelpromotion gibt es in Heidelberg auch die Möglichkeit einer stärker strukturierten Promotion. Jeder Doktorand der Theologischen Fakultät hat die Möglichkeit, sich um einen Platz in der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften zu bewerben (HGGS). Darüber hinaus bietet die Heidelberger Graduiertenakademie ein umfangreiches Serviceangebot.

 

Abgabe der Dissertation und Rigorosumsprüfungen

Unsere Fakultät bietet jährlich zwei Prüfungstermine für das Examen rigorosum an. Diese liegen i.d.R. in der vorletzten Woche der Vorlesungszeit des betreffenden Semesters, zeitgleich mit den anderen mündlichen Examensprüfungen. Für Prüfungen am Ende des Sommersemesters ist die Dissertation spätestens zum 15. April einzureichen. Die Einreichfrist für das Wintersemester ist der 15. Oktober. Die aktuellen Terminpläne unserer Fakultät finden Sie im Downloadbereich des Prüfungsamtes.

Die nötigen Unterlagen zur Anmeldung zum Prüfungsverfahren entnehmen Sie bitte der Checkliste.

 

Veröffentlichung der Dissertation und Verleihung des Doktortitels

Wenn die Veröffentlichungspflicht durch die Publikation bei einem gewerblichen Verlag erfüllt wird, sind drei Exemplare bei der Dissertationsstelle der Universitätsbibliothek Heidelberg einzureichen und eins bei der Fakultät, im Falle des Fotodrucks 55 Exemplare und eins bei der Fakultät.

Erfolgt eine elektronische Publikation ist das Format mit der Universitätsbibliothek abzustimmen. Zusätzlich sind vier gedruckte Exemplare bei der Universitätsbibliothek einzureichen und eins bei der Fakultät.

Erfolgt die Publikation in Mikrofiches, so sind 25 Exemplare als Mikrofiche bei der Universitätsbibliothek einzureichen, ein ausgedrucktes Exemplar für die UB beizufügen und eines der Fakultät zu überlassen.

Das Doktordiplom kann erst ausgefertigt werden, nachdem beim Fakultätsprüfungsamt sowohl die Veröffentlichungsbestätigung der Universitätsbibliothek vorliegt, als auch das Fakultätsexemplar der veröffentlichten Dissertation.

 

Webmaster: E-Mail
Letzte Änderung: 17.12.2014
zum Seitenanfang/up