Gottesdienste in den Sommersemesterferien 2010

Predigtplan Sommersemesterferien 2010

10.10.2010: Pfarrerin Dr. Heike Springhart über Eph 4,22-32

Liebe Gemeinde, schon auf den ersten Blick sah man ihnen an, woher sie kamen. Die angegraute Mode oder zumindest die unförmigen Erich-Brillen verrieten sie: die Menschen, die vor gut 20 Jahren von Ost nach West strömten, um mal zu gucken wie das so ist – im Westen, der 40 Jahre lang so unerreichbar und so golden schien.
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22.08.2010: Prof. Dr. Gerd Theißen über Apg 9,1-9

Paulus hat das Wichtigstes im Leben gefunden, die Überzeugung: „Ich bin für etwas da; ich habe einen Auftrag vor Gott und den Menschen.“ Solche Auftragsgewissheit lässt das Leben gelingen. Über die Bekehrung des Paulus zu predigen heißt daher. Jedem dazu Mut zu machen: Jeder und jede hat einen Auftrag in dieser Welt. Du hast ihn vielleicht noch nicht gefunden. Aber in jedem Leben ist ein Auftrag verborgen, den wir uns nicht selbst stellen, auch wenn wir ihn selbst finden und sogar mitformulieren müssen;
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19.09.2010: Prof. Dr. Manfred Oeming über 2 Tim 1,7-10

Liebe Gemeinde, unser für heute vorgeschlagener Predigttext ist ein Ausschnitt aus dem Testament eines großen Theologen. Es handelt sich um eine Art Abschiedsrede, in welcher ein reifer und erfahrener Mann sein geistliches Vermächtnis an die nächste Generation formuliert. Es ist nicht Paulus, sondern ein Unbekannter aus der Zeit um 90-100 n.Chr. Er ist einst berufen und ordiniert worden, er hat ein ganzes Leben lang in diesem Glauben gestanden und hat dieser Tradition treu und konzentriert gedient, auch in staatlicher Verfolgung.
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03.10.2010: Prof. Dr. Jürgen Kegler über 2 Kor 9,6-15

Liebe Gemeinde Mit einem Gedicht von Lothar Zenetti möchte ich uns in den Erntedank einstimmen. Das Gedicht trägt die Überschrift: Am Ende die Rechnung:
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26.09.2010: Dr. Christoph Koch über Röm 10,17

Liebe Gemeinde, fünf Sinne hat der Mensch. Sie können an den fünf Fingern einer Hand abgezählt werden: erstens das Sehen, zweitens das Hören, drittens das Riechen, viertens das Schmecken und fünftens das Tasten. Fünf Sinne hat der Mensch. Und wer einen Menschen – in welcher Absicht auch immer – für sich gewinnen oder von etwas überzeugen will, der tut gut daran, die Vielfalt der Sinne anzusprechen. Die Werbung macht es vor:
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29.08.2010: Prof. Dr. Michael Plathow über 1. Joh 4,7-12

“Geliebte”, so werden wir heute im Predigttext angeredet, liebe Gemeinde, - nicht gespielt, sondern ehrlich; nicht abgehoben, sondern glaubwürdig und echt. “Geliebte”, von Gott Geliebte, immer schon von Gott Geliebte und so mit Würde beschenkt! Die Liebeserklärung des 1. Johannesbriefes - für manche von uns das tägliche Bibelstudium nach dem Losungsbuch in diesen Tagen - sie gilt uns.
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08.08.2010: Prof. Dr. Matthias Konradt über Röm 11,25-32

Dem Bericht eines Augen- und Ohrenzeugen zufolge hat Karl Barth bei einem Rombesuch nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil die damals positive Entwicklung der Bezie­hungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und vielen protestantischen Kirchen ge­würdigt und daran die Bemerkung angefügt: „Aber wir sollten nicht vergessen, dass es schließlich nur eine tatsächlich große ökumenische Frage gibt: unsere Beziehung zum Ju­dentum.“
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Letzte Änderung: 29.02.2016