Predigtarchiv Wintersemester 2009


Predigt Prof Dr. Gertz am Semesterabschlußgottesdienst 25.01.09

erwartbar und doch fast wie ein Wunder, auch dieses Semester mit seinen Anstrengungen, Herausforderungen, Höhepunkten, Glücksgefühlen und Frustrationen endet! Ist das Semester gut verlaufen, und ich hoffe, dass es für die meisten von uns ein gutes Semester war, dann werden die eine oder der andere völlig neue Einsichten über ihr Fach und vielleicht auch über sich selbst gewonnen haben.
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18.01.2009: Predigt Prof. Dr. Fritz Lienhard

Der Rock ist dunkel, was eher auf einen Syrah verweist. Der Wein ist also eher südländisch. Es ist weder ein Pfälzer noch ein Burgunder. Einerseits besteht eine Durchsichtigkeit, wie bei einem Edelstein, und andererseits bewahrt dieser Wein immer sein Geheimnis. Unten bemerken wir einen Absatz, der schon beim Anblick auf das Alter des Weins verweist.
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11.01: Predigt Prof. Dr. Christoph Strohm zu Mt 3,13-17

zu seinem 90. Geburtstag hat der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt eine Art Lebensbilanz unter dem Titel „Außer Dienst“ zum Druck gebracht. In diesem Buch findet sich ein „Was ich noch glaube“ überschriebenes Kapitel. Darin erzählt Schmidt, wie er in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft kirchlich geheiratet hat.
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4.01.09: Predigt von Prof. Dr. Gerd Theißen

Zwei Fragen stellt die Geschichte vom zwölfjährigen Jesus: Wo ist das Kind? Und: Wo ist der Vater? Das Kind ist verloren gegangen. Ein Alptraum für alle Eltern. Sie waren zusammen mit ihrem ganzen Dorf auf der Rückreise von Jerusalem. Einen Zwölfjährigen kann und soll man nicht an sich binden. Man muss riskieren, dass er in der Welt verloren geht.
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07.12.2008: Prof. Dr. Michael Welker über Lk 21,25-33

Was für ein Thema, liebe Gemeinde: das Kommen des Menschensohnes am Ende der Zeiten! Müssen wir uns das zumuten, gerade in der Adventszeit, in der Zeit der reinen Vorfreude auf die Geburt des Kindes in der Krippe, in der Zeit der Vorfreude auf das Kommen des Königs der Liebe und der Gewaltlosigkeit?
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Predigt Prof. Dr. Wilfried Härle am 30. November 2008

jeder Adventssonntag hat sein eigenes Thema und Motto. Das kann man jeweils dem Wochenspruch für den betreffenden Adventssonntag entnehmen. Der Wochenspruch für den ersten Advent kommt in unserem Predigttext als Zitat aus dem Propheten Sacharia vor und lautet: „Siehe, Dein König kommt zu Dir, ein Gerechter und ein Helfer“.
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23.11.2008: Prof. Dr. Theo Sundermeier über Lk 20,38

Zu Beginn dieses Jahres gab es in Stuttgart eine große Ausstellung zum Thema Unsterblichkeit. Sie hatte großen Zulauf. Unsterblichkeit suchen die Menschen. Sie fragen die alten Ägypter, doch die bleiben stumm. Sie fragen den Buddhismus und heute vor allem den tibetanischen Buddhismus, denn er hat einen solch überzeugenden Missionar, den Dalai Lama. Hier wird gelehrt, daß das Leben nicht zuende ist, sondern der Tod nur der Übergang zum neuen Leben hier auf der Erde.
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19.11.2008: Pfarrer Jörn Möller über Gen 12,1-3

Liebe Gemeinde, was ist eigentlich Segen? Wir sagen dieses Wort so einfach vor uns hin, gelegentlich benutzen wir es auch etwas missbräuchlich, wenn wir davon sprechen, etwas ‚abzusegnen’, aber wirklich klar ist es uns oft nicht, was und wo ein Segen ist. Mir selbst hilft ein Bild, das ich ihnen jetzt schildern möchte. Ich gebe zu, es ist ein sehr norddeutsches Bild, denn ich bin in Schles­wig-Holstein großgeworden, ich gehe aber davon aus, dass auch sie sich das vorstellen können.
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02.11.2008: Prof. Dr. Manfred Oeming über Psalm 74

Ich möchte sie einladen, mit mir über den Psalm 74 nachzudenken: Gott, warum verstößest du uns für immer und bist so zornig über die Schafe deiner Weide? 2 Gedenke an deine Gemeinde, die du vorzeiten erworben und dir zum Erbteil erlöst hast, an den Berg Zion, auf dem du wohnest. 3 Richte doch deine Schritte zu dem, was so lange wüste liegt. Der Feind hat alles verheert im Heiligtum.
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02.11.2008: Prof. Dr. Adolf Martin Ritter über Phil 2,12-13

Liebe Gemeinde! Gefragt, was für Martin Luther das Kernstück des Evangeliums sei, würde man zweifellos, genau so wie unsere Stadt-Dekanin, Dr. Marlene Schwöbel, vor zwei Tagen im Abendgottes­dienst zum Reformationsfest in der Heiliggeistkirche, am ehesten antworten: Dass der Mensch vor Gott gerecht werde und darin zur Freiheit berufen sei
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26.10.: Predigt Pfr. Albrecht Herrmann über Gen 18,16-33

Entdeckungen und Erfindungen sind für die ganze Menschheit von größter Bedeutung. In unsrer technisch geprägten Zivilisation richtet sich das Hauptinteresse auf den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, wie z.B. die Entschlüsselung des Genoms oder überhaupt die Gentechnik.
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19.10.: Predigt Dr. Heike Springhart über 1Joh 2,7-17

es geschah vergangenes Wochenende: glamourös waren sie alle über den roten Teppich in Köln geschritten: Damen mit mehr oder weniger atemberaubenden Kleidern, Herren im Smoking und bester Laune. Blitzlichtgewitter, eine golden anmutende Kulisse hinter einem riesengroßen Podium für Sieger und Geehrte.
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12.10.08: Predigt Prof. Dr. Schwier am Semestereröffnungsgottesdienst

als Einzelne kommen wir in den Gottesdienst. Einige zwar gemeinsam mit Partnern oder Freunden, manchmal treffe ich auch in der Kirche einen Bekannten und setze mich zu ihm in die Reihe; aber doch bin ich auch in der Gruppe als Einzelner hier. Ich bringe meine Fragen und Sorgen mit, mein Bedürfnis nach Ruhe oder nach Anregung, meine Sehnsucht nach Worten und Riten, die wohl tun oder korrigieren.
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Letzte Änderung: 21.10.2009
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