Gottesdienste Wintersemesterferien 2010

Zum Predigtplan Wintersemesterferien 2010

 

07.03.2010: Pfarrer Walter Boës über Eph 5,1-8

Liebe Gemeinde, eine Zumutung, wird mancher vielleicht denken, wenn ich den Predigttext gleich lese. Eine Zumutung für unseren modernen Geist. Denn vom Zorn Gottes wird die Rede sein, und vom Ausschluss aus dem Gottesreich wegen solcher Dinge wie eines losen Mundwerkes. Ich will Ihnen und mir den Text trotzdem zumuten:
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21.03.2010: Dr. Joachim Vette über Hebr. 5,7-9

Liebe Gemeinde, Der Ältestenkreis trifft sich wie üblich im Gemeindehaus. Die Tische stehen in einem Kreis, der Küster hat Apfelsaft, Mineralwasser und Gläser bereitgestellt, einige Kerzen leuchten. Nach und nach kommen die Ältesten, nicht alle ganz pünktlich, aber bald sitzt die Gruppe gemeinsam im Kreis. Die Sitzung beginnt mit der Lesung der Tageslosung und ein Lied wird angestimmt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es auch für Außenstehende sehr deutlich, dass es sich um eine christliche, um eine kirchliche Veranstaltung handelt. Nun kommt man aber zur Tagesordnung.
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28.02.2010: Pfarrerin Franziska Gnändinger über Röm 5,1-5

Liebe Gemeinde, ein Thema hat in der vergangenen Woche unsere Herzen und Emotionen bewegt: nach dem ersten Schock gab es Sorge, Hoffnung, dann Enttäuschung und Trauer. Das Prinzip Käßmann hat gesiegt: Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland hat sich die Herzen der Menschen erworben durch ihre menschliche Nähe, Klarheit, Offenheit und durch ihren Einsatz für Randgruppen und ihren Mut, unbequeme Themen öffentlich anzusprechen.
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14.03.2010: Prof. Dr. Michael Plathow über 2 Kor 1,3-7

Liebe Gemeinde, scheint auf den ersten Blick unsere Gesellschaft mit den nötigen Präventionsmaßnahmen systemisch trostresistent zu sein, so erweist sich Trost auf den zweiten Blick öffentlichkeitsrelevant, Trost persönlich und sozial verstanden. Trost hat nichts Hinterwäldlerisches mehr an sich.
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07.02.2010: Pfarrer Albrecht Herrmann über Hebr 4, 12-13

Liebe Gemeinde, wie kommt der Hebr zu dieser bedrohlich scharfen Charakteristik des Wortes Gottes? Im Wochenspruch, der auch aus dem Herbr stammt, hören wir: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ (3,7=Ps 95,7) Im Psalm 36 entdeckt ein Mensch voller Freude: „Bei dir, Gott, ist die Quelle des Lebens.“(Ps 36,10) Und vorhin haben wir gesungen aus Psalm 69: „Die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben.“ Also: Gott spricht zu mir, und ich lebe auf.
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14.02.2010: Prof. Dr. Johannes Eurich über 1 Kor 13,1-13 (deutsch)

Liebe Gemeinde, der Predigttext ist einer der bekanntesten Texte aus der Bibel. Oftmals wird Vers 13 bei Hochzeiten als Trauvers gewählt: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." Nicht zu unrecht ist der Text als Hohelied der Liebe bekannt geworden.
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28.03.2010: Prof. Dr. Gerd Theißen über Phil 2,5-11

Paulus zitiert im Brief an die Philipper ein urchristliches Lied von Erniedrigung und Erhöhung Christi. Er sitzt im Gefängnis und wartet auf den Ausgang seines Prozesses; Todesurteil oder Freispruch, beides ist möglich. Das Lied ist sein poetisches Testament. Es ist ein Gemeindelied. Es vereint die Gemeinde.
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21.02.2010: Prof. Dr. Jürgen Hübner

„ ... wenn wir Hilfe nötig haben“ - Hilfe zur rechten Zeit: Das wird uns verheißen! Ich knüpfe zunächst hier an. Das ist es ja, was wir brauchen: Daß uns geholfen wird zur rechten Zeit. So formuliert es die Zürcher Bibel. Auf Hilfe sind wir angewiesen. Das gehört zu unserer Geschöpflichkeit. Am Anfang steht die Geburtshilfe. Und Kinder brauchen Hilfe, um wachsen zu können. Mutter und Vater haben hier ihre Aufgabe. Aber sie schaffen es nicht allein. Großeltern, Geschwister und viele andere Menschen gehören dazu, damit ein Leben sich entfalten kann.
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14.02.2010: Prof. Dr. Jindrich Halama über 1 Kor 13,1-13 (englisch)

Dear sisters and brothers in Christ, dear friends. The hymn in praise of love is the best known text of the apostle Paul. Many of us know it by heart – we may have learnt it in a confirmation class. But do we understand it?
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04.04.2010: Prof. Dr. Theo Sundermeier über 1 Kor 15,1-11

Ostern ist eigentlich das fröhlichste Fest der Christenheit. Der Ruf „Christus ist auferstanden“ ist ein Jubelruf. Die Mönche klapperten mit den Löffeln auf den Tisch, wenn es nach der Fastenzeit zu Ostern wieder ein richtiges Mahl gab. Davon ist bei uns ja nur noch das Klopfen mit den Fingerknöcheln auf das Tischpult geblieben, wenn die Studenten eine gute Vorlesung vorgesetzt bekommen haben.
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Letzte Änderung: 29.10.2013