Interdisziplinäres ELSA-Projekt SEEM

Soziale und Ethisch-rechtliche Herausforderungen menschlicher Embryo-Modelle: Deutschland im internationalen Kontext

Abstract

Im interdisziplinäre Forschungsprojekt SEEM werden ethische, rechtliche und sozialen Aspekte (ELSA) humaner stammzellbasierter Embryo-Modelle (hSCBEMs) analysiert.

Bei hSCBEMs handelt es sich um biologische Entitäten, die dem menschlichen Embryo in seinen frühen Stadien ähnelt. Das neue Forschungsfeld verspricht sich davon neue Erkenntnisse über die Embryonalentwicklung, Fortschritte in der Reproduktionsmedizin sowie im Gewebe- und Organersatz. 

SEEM adressiert  konzeptionelle, praktische und normative Fragen der hSCBEM-Forschung und ihrer potenziellen Anwendungen in Deutschland. Dies geschieht  im Vergleich zu Großbritannien und Israel, wo Pioniere im Feld verortet sind. 

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Das Projekt bringt Bioethik, Sozial- und Rechtswissenschaften mit Entwicklungs- und Stammzellbiologie zu einem in neuer Weise erweiterten ELSA-Ansatz zusammen, um (A) empirisches Wissen über Forschungspraktiken, normative Konzepte und öffentliche Wahrnehmungen zu generieren, (B) dieses aus ELSA-Perspektiven zu analysieren und (C) zu Empfehlungen für Politik, Wissenschaft und Wissenschaftsjournalismus zu gelangen.

Kontakt

Koordination

Wolfgang-Michael Klein

Teilprojekt Praxistheorie & Professionsethik

Koordination Verbundprojekt SEEM

E-Mail: wolfgang.klein@ts.uni-heidelberg.de