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Aktuelles

12.02.2017: Hochschulpfarrer Dr. Hans-Georg Ulrichs über Jer. 9,22-23

Gottesdienst Septuagesimae 12. Februar 2017

Peterskirche Heidelberg

Jeremia 9,22f.

 

Dr. Hans-Georg Ulrichs, Hochschulpfarrer

 

Liebe Gemeinde,

vielleicht müssen wir nicht total gespannt sein, wenn in anderthalb Stunden die Bundesversammlung eröffnet wird, um einen Nachfolger für unser Staatsoberhaupt zu wählen. Wir sollten aber froh und dankbar sein, dass diese Wahl stattfindet – auch als Ausdruck dafür, dass bei aller sicher auch zu äußernden Kritik unser politisches System gut funktioniert.

Die Prognose sei gestattet: Norbert Lammert wird als Bundestagspräsident gewohnt souverän und geistreich durch das Verfahren führen. Er wird das Ergebnis bekannt geben, er wird den Gewählten fragen, ob dieser denn die Wahl annähme und dann wird der neu gewählte Bundespräsident eine kurze Rede halten. Schließlich wird Lammert am Ende des Nachmittags die Versammelten bitten, sich zu erheben und unsere Nationalhymne zu singen. Neben Einigkeit und Freiheit, die mit guten historischen Gründen in den Text gekommen sind, ist „Recht … des Glückes Unterpfand“ für ein Land, für unser Land. Das ist so wahr, dass ich selbstverständlich heute Nachmittag vor dem Fernseher diese Strophe mitsingen werde, um diesen demokratischen Festtag zu begehen.

„Recht“ ist des Landes und der Menschen Glück. Wir halten es für so selbstverständlich, aber es ist eine historische Errungenschaft und eine bleibende Herausforderung. Ein halbes Jahrhundert, bevor August Heinrich Hoffmann von Fallersleben das Lied der Deutschen dichtete, wurde mit dem Preußischen Allgemeinen Landrecht 1794 das Recht für jedermann verlässlich und umfänglich kodifiziert. Selbst in einem spätfeudalen oder aufgeklärt-absolutistischen Staat waltet nicht die Willkür, sondern es regiert das Recht, nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts. Das ist uns nach so vielen Jahrzehnten in einem demokratischen Rechtsstaat so selbstverständlich. So selbstverständlich scheint dies aber nicht mehr zu sein, wenn man sieht, dass es aktuell einen Regenten gibt, dem der wirtschaftliche Erfolg der Modemarke seiner Tochter wichtiger als das Recht zu sein scheint.

„Recht“ ist des Landes und der Menschen Glück. Auch wenn man manchmal in den gegenwärtigen Kampagnen des Reformationsjubiläums den Eindruck erhalten könnte, der Protestantismus sei für nahezu alle Segnungen der Neuzeit ursächlich verantwortlich, muss wohl doch auch danebengelegt werden, dass das Recht gerade auch säkular durchgesetzt und begründet werden musste, nicht selten gegen althergebrachte religiöse Ansprüche. Dafür, dass der menschliche Geist so klug sein kann, durch Recht einen guten Ausgleich aller individuellen und gesellschaftlichen Interessen zu organisieren, muss sich keine fromme Seele schämen.

Vergangenen Mittwoch erlebte die Universität und die theologische Fakultät eine Sternstunde nur unweit von hier in der Aula der Alten Universität. Bei der Abschlussfeier für die Examina, Dissertationen und eine Habilitation wurde auch eine Ehrenpromotion begangen. John Witte ist ein amerikanischer Jurist, der umfangreiche geistes- und religionsgeschichtliche Studien betreibt, weil er der Frage auf der Spur ist, was dem Recht seine Orientierung und Prägung gibt. Und überraschenderweise ist seine Einsicht, dass – übrigens bei allen Völkern und Kulturen – Recht und Religion zusammengehören, nicht nur in vormoderner Zeit, sondern auch in unserer Gegenwart.

Passend zur Bundespräsidentenwahl und zu der Ehrenpromotion beschert uns die neue Perikopenordnung für heute einen prophetischen Text, der seine Wirkung hatte, nicht nur bis in Texte des Apostels Paulus, sondern bis in unser gegenwärtiges Rechtsverständnis.

22 So spricht der HERR:

Wer weise ist, rühme sich nicht seiner Weisheit,

und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke,

wer reich ist, rühme sich nicht seines Reichtums.

23 Sondern dessen rühme sich, wer sich rühmt:

einsichtig zu sein und mich zu erkennen, dass ich, der HERR, es bin,

der Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden,

denn daran habe ich Gefallen. Spruch des HERRN.

Das sind zwei Sätze, die so wunderbar gegliedert sind, schön umrahmt mit der Gottesansage, so klar und eindeutig, dass man sie durch die Jahrtausende verstehen kann. Aber muten sie nicht zunächst auch ganz schön negativ an, frei nach der Melodie von „Stern auf den ich schaue“: „Alles, Herr, bist Du“ – und das soll fromm gedacht auch heißen: Nichts bin ich. Die Verneinung stets bei allem, was ich bin und tue, alles Gute bei Gott, der Mensch ohne Ruhm, ruhmreich dagegen Gott allein?

Aber diese Anmutung ist kurzgeschlossen, zunächst schon wegen des Zusammenhangs. Jeremia ist ein besonders düster predigender Prophet. Er erlebt die letzten 20 Jahre vor dem Exil in Babylon mit, eine hoffnungsvolle Reformzeit geht rasch wieder zu Ende, man stolpert von einer politischen – gerade auch außenpolitischen – Dämlichkeit in die nächste, das Land wird auch von innen her ausgezehrt: durch Unrecht aller Arten. Da sagt der Prophet: Das muss ein schlimmes Ende nehmen. Und: Das hat alles einen Grund, nämlich die Abkehr von Gott.

Und wenn man nun Kapitel um Kapitel solche Worte gehört hat, dann sind diese beiden Verse im neunten Kapitel eigentlich schon eine wohltuende Oase, denn bei allem Tadel wird doch eine heile Welt als möglich erachtet. Doch zunächst erklingt das „Nein“:

Wer weise ist, rühme sich nicht seiner Weisheit,

und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke,

wer reich ist, rühme sich nicht seines Reichtums.

Darf man denn auf nichts stolz sein? Der neue Heidelberger Dr. theol. h.c. hat – obwohl wir bereits einer Laudatio gelauscht hatten – etwa zehn Minuten seiner Rede darauf verwandt, auch selbst nochmals auf alles hinzuweisen, was er geleistet hatte. Und da war und ist viel, wessen er sich rühmen konnte. Dieses Sich-Rühmen war etwas überraschend, aber nicht ganz unsympathisch. Denn natürlich darf man stolz auf Erreichtes sein, z.B. wenn man, um bei dem Fest in der Alten Aula zu bleiben, fleißig gearbeitet und auf manches verzichtet hat, um ein angestrebtes Ziel zu erreichen, wie die neun, die am Mittwoch bestätigt bekamen, dass sie erfolgreich eine Dissertation eingereicht und das Rigorosum absolviert haben, so wie etwa aus unserem Kreis und unserer Gemeinde Frau Dr. Ziethe. Es ist ihr Ruhm, dass sie den akademischen Namenszusatz führen.

Andere Sätze machen dagegen keinen Sinn, etwa: Ich bin stolz, Deutscher zu sein. Aber wie kann man stolz auf etwas sein, was einem zufällig widerfuhr. Man kann stolz darauf sein, ein anständiger Mensch zu sein. Darüber entscheidet aber nicht die Abstammung, sondern das eigene Handeln.

Beim Propheten hören und lesen wir:

Nicht rühme sich ein Weiser seiner Weisheit, nicht rühme sich ein Starker seiner Stärke, nicht rühme sich ein Reicher seines Reichtums. – Müssten wir dann nicht auch sagen: Nicht rühme sich eine Gelehrte ihres Gelehrtentitels?

Weisheit, Stärke, Reichtum – was ist das kategorial Verbindende und was ist das Negative daran, denn das Rühmen an sich ist nicht verkehrt, es ist zum einen dasselbe Verb wie bei „Halleluja!“ und zum anderen werden wir ja im nächsten Vers zum Rühmen aufgefordert.

Weisheit, Stärke, Reichtum können „Dinge“ sein, auf denen ich meine eigene Existenz meine gründen und sie sichern zu können. Und da sagt das ganze Prophetenbuch Jeremia: Wenn Dich das von Gott wegführt und ihn vergessen lässt, dann wird es ihm ein Leichtes sein, Dir diese vermeintlichen Sicherheiten aus der Hand zu schlagen. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig können alle menschlichen Dinge sein! Haben wir dies nicht auch schon alle, auch ohne prophetische Ansage, in unserem Leben erleben müssen?

Weisheit, Stärke, Reichtum können nicht nur den Blick von Gott ablenken, sondern auch vom Mitmenschen: man beherrscht die anderen durch Weisheit, Stärke, Reichtum. Man versteht sich selbst als weiser, als stärker, als reicher und übertrumpft seinen Nächsten. Wir können aber gar nicht nicht sozial leben, Leben gelingt nur in Gemeinschaft. Gott aus dem Blick verlieren und den Nächsten aus dem Blick verlieren, sind für mehrere biblische Schriftsteller zwei Seiten einer Medaille.

Sondern dessen rühme sich, wer sich rühmt:

einsichtig zu sein und mich zu erkennen, dass ich, der HERR, es bin,

der Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden,

denn daran habe ich Gefallen.

Es gibt nun aber doch einen lebensdienlichen Ruhm, nämlich Gott als Gott erkannt zu haben – das ist eben nicht die Melodie „Alles, Herr, bist Du – und ich bin nichts“. Natürlich ist es ein Halleluja wert, wenn wir Gott erkennen – und dann können wir auch gar nicht anders, als Halleluja singen, denn Gott hat sich uns als lebensdienlich zu erkennen gegeben. Durchaus im Kontrast zu vielem, was der Prophet seinem Volk bescheinigt, ist Gott jemand, der Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt, nicht bloß bei sich im Himmel, von uns getrennt und deshalb auch nicht sonderlich relevant, sondern er ist jemand, der Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden! Gott ist nicht egoistisch mit seiner Macht, Gott will nicht unanfechtbar transzendent bleiben, sondern riskiert sich in dieser Welt, agiert auf Erden. Er ist die reale Hoffnung derer, die Opfer anderer geworden sind und derer, die an sich selbst verzweifeln möchten, weil sie ahnen, weder Gott noch den Nächsten gerecht werden zu können.

Recht und Gerechtigkeit – eine Wortzusammenstellung, die uns oft begegnet. Andere biblische Texte für diesen Sonntag legen es nahe, diese Worte „gut protestantisch“ mit der theologischen Idee der Rechtfertigung zu deuten. Gott hat Recht, der Mensch als Sünder hat Unrecht, Gott allein ist gerecht, der Mensch ist ungerecht, Gott allein bringt die Menschen zurecht, der Mensch bedarf der Rechtfertigung. Das kann dann auch sehr individuell und nur spirituell verstanden werden und kurz vor Beginn der Passionszeit wird dann auch schon an den Sühnecharakter des Leidens und Sterbens Jesu erinnert. Aber hier beim Propheten, da wird Gott sozusagen nicht nur religiös, sondern ganz real gedacht: Er schafft Recht und Gerechtigkeit. Das ist eine wichtige Botschaft gerade in einer Welt, in der an Recht und Gerechtigkeit ein Mangel herrscht, so wie zu Jeremias Zeiten. Auch wir sehnen uns nach Gerechtigkeit, nicht wahr? – nicht nur für uns persönlich, sondern für die ganze Welt.

Das Recht steht in der Mitte. Was aber ist Recht? Zu Jeremias Zeiten gehörte Gott zur Welt, deshalb wurde im Recht beides geregelt: Gottesverhältnis und das Verhältnis zur Welt, vor allem zu den anderen Menschen. Das Gesetz Gottes hat zwei Tafeln. Menschliches Recht war nicht denkbar ohne auf Gott bezogenes Recht, auf rechten Gottesdienst. Das ist heute nach der Aufklärung anders, aber das Recht zwischen Menschen schützt – so wie in biblischen Zeiten so auch heute – doch immer das, was ohne geregelten und regelnden Schutz nicht gut leben kann: Witwen, Waisen, Ehe, Familie, Wirtschaft, Schwächere und Unterlegene. Recht ist verlässlich, auch einklagbar – gerade auch die Reichen, Mächtigen unterstehen dem Recht. Wenn Mächtigen sich des Rechts bemächtigen, verliert das Recht seine die Macht einhegende und auch kritische Kraft. Dass ein Bezirksgericht einen machtvollen Präsidenten korrigieren kann, wäre in einer Diktatur nicht möglich.

Das Recht bleibt sogar sich selbst gegenüber kritisch. Es weiß darum, dass es Grenzen hat, dass es bei aller „Richtigkeit“ auch falsch wirken kann. Deshalb gibt es auch im Recht die Gnade, wie in unserem Prophetentext, wo vor Gottes Recht und Gerechtigkeit die Gnade zu stehen kommt. Auch die Bibel kennt die Idee, dass selbst gut begründete Verhältnisse beispielsweise nach 7mal7 Jahren wieder aufgehoben werden. Die Gnade, das Leben ist stärker als das Recht. Es ist gut, dass es auch juristisch Gnade geben kann, manchmal dann auch eben nicht von den Instanzen des Rechts angewendet, sondern von einer anderen Macht im Staate erwiesen. Vor langer Zeit hat ein Kollege von mir wirklich Schlimmes getan und er ist dafür nach Recht und Gesetz bestraft worden, er hat alles verloren, den Beamtenstatus und den geistlichen Titel. Hart, aber gerecht. Er musste ganz unten anfangen, hat sein Leben neu führen müssen – und am Ende seiner Dienstzeit hat der Bischof ihn begnadigt: Mein Kollege ist wieder „Pfarrer“, auch wenn er sicherlich keine Anstellung mehr bekommen wird. Und doch hat dieser Gnadenakt etwas Heilendes.

Gnade geht nicht automatisch vor Recht, aber es gibt eben auch kein gnadenloses Recht. Gnadenlos ist ein schlimmes Wort, und es ist ja nur zu bezeichnend, dass die Nazis dieses Wort positiv verstanden haben: Es sollte eben nur noch ihr pervertiertes Recht gelten, das keine Gnade kannte.

Gott aber übt Gnade, Recht und Gerechtigkeit.

Gott hat ein Wohlgefallen, so sagt es Jeremia, aber woran genau? Hat er Wohlgefallen am richtigen Rühmen der Menschen, nämlich an deren Gotteserkenntnis? Oder daran, dass er selbst Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt? Oder das auf Erden Gnade, Recht und Gerechtigkeit geübt werden?

Wahrscheinlich ist Jeremia doch so zu verstehen, dass es Gott wohlgefällt, wenn er als Gott und so in seinem Wesen und Handeln erkannt wird. Und dann bleibt dieses Erkennen nicht bei sich, sondern zieht in unser Leben hinaus. Es gibt dann einen Zusammenhang von Gottes Gottsein, von seinem Wesenszug von Gnade, Recht und Gerechtigkeit, und unserem Leben, das wir vor Gott verantwortlich führen, und das sich eben darin zeigt, wie auch wir uns um Gnade, Recht und Gerechtigkeit auf der Erde bemühen.

Gottes Sein ist die Kritik an unserem selbstbezogenen Tun, aber nicht, um uns abzuurteilen, sondern um uns auf den Weg zu bringen. Da steht es quasi drei gegen drei: Gottes Gnade, Recht und Gerechtigkeit steht unserem Selbstruhm von Weisheit, Stärke, Reichtum gegenüber. Unsere Weisheit, Stärke, Reichtum sollen im Dienst stehen von Gnade, Recht und Gerechtigkeit, von Gotteserkenntnis.

 

Am Ende der Predigt komme ich auf die beiden am Anfang genannten Ereignisse zurück, auf die Ehrenpromotion und auf die Bundesversammlung:

Am Schluss seiner ruhmreichen Rede, in der er noch zahlreiche challenges, Herausforderungen benannte, die er zweifelsohne guten Mutes zukünftig angehen wird, gab John Witte sich und allen Zuhörern zu bedenken: Bei all dem dürfen wir nicht vergessen, warum und wofür wir eigentlich hier sind – to serve the Allmighty God, also: dem allmächtigen Gott zu dienen und Werke der Liebe zu tun. So sagte der Prophet: Dessen rühme sich, wer sich rühmt: einsichtig zu sein und mich zu erkennen, dass ich, der HERR, es bin, der Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden.

Am 18. März endet die Amtszeit Joachim Gaucks, dann wird der neue Bundespräsident vor Bundestag und Bundesrat vereidigt. Der Amtseid lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“ Recht wahren und Gerechtigkeit üben sind vornehme Aufgaben des Staatsoberhauptes. Und wenn die Bundesversammlung in wenigen Stunden so entscheiden wird, wie man es erwarten kann, weil sich nicht nur die „Große Koalition“, sondern auch weite Teile der Opposition für einen Kandidaten ausgesprochen haben, ein Kandidat, von dem wir wissen, dass er mit uns den christlichen Glauben teilt, dann wird er Mitte März den Amtseid durch den Rückgriff auf die Religion bekräftigen und sprechen: „So wahr mir Gott helfe.“

Ja, dafür wollen wir beten, dass Gott ihm hilft, ein Staatsoberhaupt zu werden, das das Recht achtet, Gerechtigkeit gegen alle übt und Gnade walten lässt wo möglich. Amen.

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Letzte Änderung: 15.02.2017
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