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Aktuelles

23.10.2016: Hochschulpfarrer Dr. Hans-Georg Ulrichs zum Semestereröffnungsgottesdienst über Mi 6,1-8

Semestereröffnungsgottesdienst WiSe 2016/17

Peterskirche, 23. Oktober 2016

Schwier/Ulrichs/Klomp/Combo der PH-Bigband

 

Predigt über Micha 6,1–8 (Ulrichs)

Hochschulpfarrer Dr. Hans-Georg Ulirchs

 

Liebe Gemeinde,

der väterliche Geduldsfaden in mir war immer arg angespannt, wenn meine Söhne ihre Hausaufgaben machten oder sich gar für Klassenarbeiten vorbereiteten. Zeitlich viel zu knapp, vom Umfang viel zu gering und über die Intensität will ich lieber gar nicht reden. Ich fand es schade, dass nur so output- oder zielorientiert gelernt und gearbeitet wurde, und meinte dahinter eine gewisse Verachtung für das jeweilige Schulfach spüren zu müssen: Es ging – schien es mir – nie um das Wissen an sich, um die Gehalte eines Faches, um das Durchdringen und Aneignen von Kulturgut um seiner selbst willen, sondern ausschließlich um das erfolgreiche Abschneiden bei einer schriftlichen Prüfung. Irgendwie scheint da ein System mächtig zu sein, und in dessen Regeln bewegt man sich, und wenn es geht eben erfolgreich. Das muss mit der Sache, die das System zu vermitteln beauftragt ist und vorgibt, nicht notwendigerweise etwas zu tun haben.

Das geschieht auch in gesellschaftlichen Diskursen. Als ich einige Jahre lang nebenamtlich im Bereich des Sports tätig war, ärgerte mich immer das Argument von Kirchenfunktionären, das sie geradezu reflexhaft aktualisierten, wenn sie sich in politischen oder öffentlichen Debatten äußerten: Sport wirke präventiv in allen möglichen Gesundheitsfragen. Das empfand ich immer als eine fremdbestimmte Antwort, die irgendwie als nötig angesehen wurde innerhalb des Gesamtsystems. Sport ist nützlich. Die letzte Motivation für Sporttreibende ist aber nicht die Nützlichkeit, sondern die freie Lust an der Bewegung, ist also der Sport selbst und nicht eine ihm zugeschriebene Wirkung. Wie können Sportfunktionäre also das Eigentliche des Sportes verleugnen, wunderte ich mich.

Was hat meine väterliche Ungeduld und mein Unbehagen den Sportfunktionären gegenüber gemeinsam? In beiden Fällen sehnte ich mich danach, dass das Echte, das Eigentliche, der tiefere Kern einer Sache das Tun und Reden bestimmen möge. Wo bleibt das Eigentliche? Und kann das Identifizieren und Aussprechen des Eigentlichen uns neu ausrichten?

Die neue Ordnung der Predigttexte hat bei unserem Text Micha 6,1–8 eine gute Neuerung eingeführt: Nicht nur die Verse 6–8 sollen der Predigt zu Grunde liegen – diesen kurzen Abschnitt könnte man als Selbstgespräch des Volkes missverstehen –, sondern der ganze prophetische Abschnitt der Verse 1-8 des sechsten Kapitels des Micha-Buches. Dadurch kommt das Prophetische zum Ausdruck und wir erleben Micha in seinen Besonderheiten: dass Gott sein Volk anspricht und mit „Hört!“ ein klarer Auftakt markiert ist, dass Gott mit seinem Volk rechten will, dass die Berge und Grundfesten als unumstößliche Gegebenheiten eine starke Rolle spielen, dass es schließlich – auch trotz Gerichtsandrohung – ein lebensdienliches Ende mit guten Weisungen hat.

Es gibt noch etwas Bemerkenswertes im Micha-Buch, wobei uns die angeblich spröde Wissenschaft geradezu einen Schlüssel an die Hand gibt. Bei aller sprachlichen und sachlichen Zusammengehörigkeit stammt quasi die erste Hälfte des Buches sicher vom kleinen Propheten Micha vom Ausgang des 8. Jahrhunderts vor Christus, während andere Teile Fortschreibungen, Aktualisierungen der Micha-Mahnungen sind von denen, die sein Zeugnis gelesen und darin Gottes Wort gehört haben. Was liegt näher, als dass auch wir uns dieser Micha-internen Vorgehensweise anschließen und dieses Gotteswort uns gesagt sein lassen und überlegen, wie Aktualisierungen lauten könnten, vielleicht sogar müssten.

Hört! Hört nun Michas Wort:

1 Hört doch, was der Herr sagt: »Mach dich auf, führe einen Rechtsstreit mit den Bergen, auf dass die Hügel deine Stimme hören!« 2 Hört, ihr Berge, den Rechtsstreit des Herrn, ihr starken Grundfesten der Erde; denn der Herr will mit seinem Volk rechten und mit Israel ins Gericht gehen! 3 »Was habe ich dir getan, mein Volk, und womit habe ich dich beschwert? Das sage mir! 4 Habe ich dich doch aus Ägyptenland geführt und aus der Knechtschaft erlöst und vor dir her gesandt Mose, Aaron und Mirjam. 5 Mein Volk, denke doch daran, was Balak, der König von Moab, vorhatte und was ihm Bileam, der Sohn Beors, antwortete; wie du hinüberzogst von Schittim bis nach Gilgal, damit du erkennst, wie der Herr dir alles Gute getan hat.« 6 »Womit soll ich mich dem Herrn nahen, mich beugen vor dem Gott in der Höhe? Soll ich mich ihm mit Brandopfern nahen, mit einjährigen Kälbern? 7 Wird wohl der Herr Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen von Öl? Soll ich meinen Erstgeborenen für meine Übertretung geben, meines Leibes Frucht für meine Sünde?« 8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man geradezu von einem Spiel sprechen, dessen Aufführung hier geschildert wird, ein Gerichtsspiel. Gott ist offenbar etwas verzweifelt oder doch wenigstens müde mit seinem Volk, spricht nicht mehr direkt mit ihm, sondern fordert es zum vermittelten Gespräch vor Gericht auf. Da muss etwas geklärt werden zwischen den beiden. Der Prophet genügt hier als Regieanweiser. Und dann belegt Gott seine offenkundige Klage darüber, dass das Volk nicht in der Spur bleibt mit dem Aufweis seiner Rettungstaten und seiner Treue, deretwegen das Volk doch allen Grund gehabt hätte, bei Gott zu bleiben und ein entsprechendes Glaubensleben zu führen.

Gottseidank ist Gott hier nicht nur verbittert oder nur todernst. Er wusste offenbar, dass man mit Humor manchmal besser ein Kommunikationsziel erreicht. Oder hat der kleine Prophet Micha hier Gott ins Humorvolle übersetzt? Jedenfalls holt er, also der große Gott beim kleinen Propheten, weit aus und benennt das Grundbekenntnis Israels von der Befreiung aus Ägypten – und damit ist dann ja auch die Gabe der Zehngebote verbunden, wohlgemerkt mit dem Ersten Gebot der Anerkennung Gottes der Heils- und Befreiungsgeschichte sowie den religiösen und ethischen Folgerungen daraus. Man verfehlt ein Gott gemäßes Leben nicht nur dann, wenn man etwa Gottesbilder anbetet, sondern zum Beispiel auch dann, wenn man habgierig ist und auf Kosten anderer lebt. An große Führergestalten erinnert Gott, an Mose und Aaron – und parataktisch gleichrangig Miriam. Da werden sich sicher einige männliche Religionsfunktionäre auf dem Schlips getreten gefühlt haben: Was hat bitteschön eine Frau in der Ahnengalerie unser Helden verloren? Aber bevor der Ärger verbalisiert werden kann, legt Gott noch einmal hinterher: Um sein Volk zu retten und zu bewahren braucht es nicht nur große Gewalttaten, sondern da muss sich Gott sogar der merkwürdigsten Mitteln bedienen: dem heidnischen Propheten Bileam (Numeri 22–24), der trotz obrigkeitlichen Befehls das gesegnete Volk nicht verfluchen kann, der aber dennoch als so heidnisch angesehen wird, dass er einige Kapitel später vom Volk, das er um Gottes Willen gesegnet und nicht verflucht hatte, ermordet wird. Und schließlich erinnert Gott noch an die Hure Rahab (Josua 2), die beim Wechsel von Schittim die Boten verstecken und weiterleiten musste, um das Volk (nicht ihr Volk!) zu retten. Dabei bediente sie sich der Lüge. Kurzum: In dieser prophetischen Gerichtssoap lässt Gott sein von ihm angeklagtes Volk ziemlich peinlich dastehen: Es hat die grundlegende Heilsgeschichte nicht verstanden. Da ist dann auch die biblische Religionspädagogik ohnmächtig, fürchte ich.

Und wie reagiert das Volk? Es schreibt die Peinlichkeiten fort und macht in beleidigte Leberwurst. Statt Acht zu geben auf die rettende Heilsgeschichte, pocht man auf Rituale als bereit gestelltes Mittel, sich Gott zu nahen (wir sind heute ja noch skrupulöser und benutzen nur noch das Wort „nähern“, „nahen“ scheint uns wohl zu konkret zu sein). Um nicht Gott Recht geben zu müssen, werden religiöse Riten dem Gericht vorgebracht, durchaus ehrwürdige Traditionen, gewiss, aber doch offenbar kein Selbstzweck und nicht magisch zu verstehen, so als ob Riten immer wirksam sind, egal, welche Haltung dahinter steht. Und dann überspannt das Volk sogar die Sinnhaftigkeit seiner eigenen Riten, indem mit der Opferung der Leibesfrucht ein Ritus genannt wird, der weder von Gott eingesetzt noch in der Bibel zu finden ist. Das Volk spinnt ein bisschen – oder will es seinen Gott sogar bewusst provozieren?

Gott erinnert an das Eigentliche, an seine Rettungstat und die sich daran anschließende entsprechende Lebens- und Glaubensform seines Volkes, während das Volk sich in der paradoxen Art einer üppigen Thematisierung von Religion weigert, das Eigentliche zu erkennen – und ohne Erkenntnis eben auch keine entsprechende Praxis. Man könnte fast sagen: Religion verstellt hier den Blick auf den Grund und das Ziel der Religion. Das ist entweder tragisch oder perfide.

Nun wurde das Micha-Buch also Jahrhunderte lang fortgeschrieben. Finden wir uns darin wieder, könnten wir quasi unsere Aktualisierung der Micha-Prophetie als ein achtes Kapitel zum Micha-Buch hinzufügen? Vernehmen wir zunächst Gott überhaupt als einen Gott, der von uns eine Lebenspraxis einklagt, das seinem uns rettenden Tun entspricht? Oder bestreiten wir Gott und seinen Boten die Idee, uns rechten zu wollen? Ein ähnliches Problem meine ich bei Aktualisierungen der reformatorischen Rechtfertigungslehre für das kommende Jubeljahr ausmachen zu können: Diese Aktualisierungen kommen nur bei ohnehin Gläubigen zum Ziel, können nur von diesen nachvollzogen werden. Das Problem ist aber, dass wohl die große Mehrheit sich gar nicht mehr als rechtfertigungsbedürftig erkennt. Gott spielt keine Rolle und deshalb ist auch die Forderung eines Gott entsprechenden Lebens irrelevant. Es wäre banal, damit andere zu meinen und nicht sich selbst kritisch zu hinterfragen.

Sehen wir sodann, dass Gott sich dieser Welt nicht nur in Heldengeschichten rettend zuwendet, sondern auch in von uns und unserer Religionspraxis abgelehnten Personen, von schrägen Typen und Marginalisierten? Dann würden neben den Reformationsheroen von früher und den heutigen Würdenträgern in Lutherrock und roter Bischofsbauchbinde möglicherweise auch einige zu stehen kommen, an die wir jetzt lieber nicht denken wollen, wenn es in der Bibel schon Heiden und Huren sind, die Gott bei seinem Heilswerk dienen.

Und finden wir uns schließlich auch in der Reaktion des Volkes wieder? Ergehen wir uns, wie auch immer verstanden, in eine gut meinte und gut begründete Religionspraxis, die aber vielleicht doch nach Rechthaberei anmutet, wenn man den Propheten einmal darauf blicken ließe? Und überziehen wir die Rituale, um uns dem Eigentlichen nicht stellen zu müssen? Was macht Religion mit uns, wozu dient uns der Glaube? Funktionalisieren wir die Religion, so wie die Sportfunktionäre den Sport, und lenken wir vom Eigentlichen ab, weil uns das als nicht einsichtig genug erscheint? Verteidigen wir die Religion mit Hinweis auf den Mehrwert für die Gesellschaft? Oder halten wir es aus, dass –jedenfalls ganz grundsätzlich gesprochen – nicht wir den Glauben plausibilisieren, sondern Gott selbst?

Kehren wir zum biblischen Text zurück: Nicht die Berge und Grundfesten, die hier so geduldig zuhören und zu Gericht sitzen sollten, sprechen das Urteil, sondern der Prophet vermittelt, schlägt so etwas wie eine Schlichtung vor, indem er dem Volk nochmals das Wesentliche mit auf den Weg gibt. Würde es darauf hören, wäre Gott doch sicher zufrieden und man könnte den globalen Gerichtssaal verlassen.

Ganz schön selbstbewusst gibt sich hier die Religion, denn es geht nicht nur um eine Gottesforderung, sondern auch um das, was „gut“ ist. Religion ist nicht nur ein geforderter Gottesgehorsam, sondern auch etwas allgemein nachvollziehbar Lebensdienliches, etwas, was eben „gut“ ist und gut tut.

Viele von uns haben diese drei Forderungen des Micha schon oft gehört, mannigfach ist sie ausgelegt worden: Gottes Wort halten, Liebe üben, demütig sein vor Gott. Ist diese Trias unmittelbar einleuchtend oder doch noch erst sehr lang und breit auszudeuten? Immerhin, anders als ein Vierbeiner wackelt ein Dreibeiner nicht und ein Zweibeiner fällt leicht um. Also muss es sich hier bei dieser Dreizahl um etwas Standfestes handeln – um etwas, das Stand verleihen kann:

Gottes Wort halten – und doch erleben wir es, dass auch unterschiedliche Positionen sich auf ein und dasselbe Gottes Wort beziehen und berufen.

Liebe üben – wenn ich doch gar nicht Liebe lenken kann, sondern sie mir als Gabe eher geschenkt zu sein scheint.

Demütig sein vor Gott – das ist ziemlich out, wenn man nicht gerade hochreligiös formatiert ist.

Das ist gar nicht so eindeutig und klar, nicht wahr?

Etwas leichter, nein, nicht leichter, wohl aber verständlicher macht es uns die Zürcher Übersetzung. Sie redet von „Recht üben und Güte lieben und in Einsicht mit unserem Gott gehen“. Fragen von menschlichem Recht und Gerechtigkeit sind an unsere Beziehung zu Gott gebunden, dem Gott, der selbst für Recht und Gerechtigkeit sorgt. Ist das eine für uns selbstverständliche Dimension unseres Glaubenslebens, sehen wir darin sogar das Eigentliche, gerade auch in der Schrift Gegründete? Diese Dinge bleiben im guten Sinne strittig, wir müssen mit Gottes Wort und miteinander im Gespräch bleiben.

Der Prophet Micha ist ein radikaler Gotteszeuge, keine Frage. Aber seine Kult- und Sozialkritik entzieht ja weder dem Kult an sich noch dem Sozialen den Boden überhaupt, sondern zwingt uns, durch Prüfung immer wieder das Eigentliche zu entdecken. Na, zwingen ist sicher kein zeitgemäßes Wort, sagen wir also: Der Prophet lädt uns leidenschaftlich zur Auseinandersetzung mit und über Gott ein.

Das Eigentliche sich immer wieder zurück zu erkämpfen und leidenschaftliche Auseinandersetzungen zu führen: beides sind sicher auch gute Ratschläge und Vorhaben für das nun begonnene Semester oder für den neuen Lebensabschnitt eines Studiums. Beides lässt sich gut beziehen sowohl auf das jeweilige Studienfach oder Forschungsgebiet als auch auf den Glauben.

Vielleicht finden es manche irritierend, dass zu Beginn des Semesters ein solcher Radikaler wie Micha den Ton angibt. Vor wenigen Tagen sah ich ein sehr bewegendes TV-Interview mit dem führenden  anglikanischen Kirchenmann, dem Erzbischof von Canterbury Justin Welby, der im Zusammenhang mit der so genannten Theodizéefrage auf die Psalmen verwies und meinte, derart radikale Ansichten wie von den Psalmisten würden wir uns heutzutage in der Kirche gar nicht mehr zu träumen wagen. Wie geht da der Beter auch mit Gott ins Gericht?! Und hier nun beim Propheten: Wie werden wir eindringlich ermahnt, Rechenschaft über unser Glaubensleben abzulegen und unser Leben auf Gott hin auszurichten?! Die Bibel ist uns an religiöser Radikalität weit überlegen. Wir buchstabieren dieser biblischen Radikalität bestenfalls hinterher. Das sollte uns auch davor schützen, Religion zu funktionalisieren, aus apologetischen Gründen vor allem auf den postulierten gesellschaftlichen Nutzen abzuheben und damit eigentlich zu instrumentalisieren. Was aber doch tröstlich ist an der biblischen Radikalität: Der väterliche Geduldsfaden ist bei Gott – anders als bei mir persönlich – belastbar. Das lehrt uns, dass nicht unsere Gottesbilder nach unseren irdischen Gegebenheiten ausgestaltet sind, sondern dass umgekehrt wir irdischen Väter uns durch den himmlischen Vater und seinem Wesen und Tun kritisieren zu lassen haben.

Wir sind gemeinsam unterwegs, hier in der Gemeinde und mit allen Christen und Christinnen unserer Zeit. Vieles bleibt sicherlich strittig zu unseren Zeiten, wir werden um vieles miteinander ringen, um das Eigentliche wie auch um die Folgerungen. Aber selbst in die „Klageschrift“, wenn man’s so nennen dürfte, erinnert Gott mit seinen heilgeschichtlichen Anspielungen an die unverbrüchliche Grundlage unserer Gottesbeziehung und unseres Lebens. Dort steht von seinem Volk: Es ist ein gesegnetes Volk (Numeri 22,12). Wir sind gesegnet vom rettenden und treuen Gott. Das wird sich nicht ändern. Niemals. Amen.

 

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Letzte Änderung: 29.05.2018
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