Bereichsbild
Veranstaltungen

Di, 19.06.2018

18:15 Uhr

Dr. Martin Luther King, Jr.'s Prophetic Witness, Fifty Years Later

Eddie Glaude, William S. Tod Professor of Religion and African American Studies, Princeton University, and James W.C. Pennington Fellow, Heidelberg University Reihe: Baden-Württemberg-Seminar In cooperation with the Heidelberg Center for American Studies (HCA)

Mi, 20.06.2018

07:00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst, anschl. Frühstück

Mi, 20.06.2018

17:15 Uhr

Öffentlicher Seminargottesdienst mit Kirchenmusikstudierenden und Theologiestudierenden

Orgel: Carolin Raschke Liturgie & Predigt: Barbara Berckmüller

So, 24.06.2018

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Predigt: Prof. Dr. Rainer Albertz Liturgie: Pfarrer Dr. Hans-Georg Ulrichs

Mi, 27.06.2018

07:00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst mit anschließendem Frühstück

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Aktuelles

Predigten in den Sommersemesterferien 2014

Predigtplan Sommersemesterferien 2014

12.10.2014: Justizrätin Margit Fleckenstein über Eph 4, 1-6

Gibt es einen besseren Predigttext für einen Visitationssonntag als den für heute in unserer Perikopenordnung vorgeschlagenen aus dem Epheserbrief? Hören Sie die ersten sechs Verse des 4. Kapitels! So ermahne ich euch nun, …dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen seid zu EINER Hoffnung eurer Berufung; EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe; EIN Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. Die Gemeinden der frühen Christen wurden wegen ihrer gelebten Gemeinschaft bestaunt. Alte und Junge, Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete feierten Gottesdienst miteinander und kümmerten sich auch im Alltag umeinander.
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24.08.2014: Prof. Dr. Adolf Martin Ritter über Röm 11, 25-32

Liebe Gemeinde. Als ich anfing, mich mit diesem Text – im Hinblick auf eine Predigtaufgabe –zu beschäftigen, hatte sich das is­ra­elische Militär gerade aus dem Gaza­strei­fen zurückgezogen und einen Waf­fenstillstand an­ge­bo­ten. Mich wühlte die­ser Konflikt fast mehr auf­ – und tut dies bis heute – als die anderen, die uns derzeit Not machen: einmal, weil Israel noch immer so unendlich über­le­gen ist und diese Überlegenheit auch be­den­kenlos aus­spielt, schein­bar gerecht­fertigt durch den unerträglichen Zy­nis­mus der Ha­mas (und ihrer interna­tio­nalen Unterstützer), die Unsummen verausgabten zur An­lage einer riesi­gen, unterirdischen Tunnelfestung und zur Ansammlung von Rake­ten­ber­gen, aber buch­­stäblich nichts taten zum Schutz der Zivilbe­völ­ke­rung vor den zu erwar­tenden Bom­bar­de­ments der Israelis, vielmehr Kinder, Frauen, Greise als menschliche Schutzschilde missbrauchten, was allgemein als ein schweres Kriegsverbrechen gilt; zum andern und vor allem, weil Israel für mich noch immer das Volk der Bibel ist, dem Gott sei­ne Ver­heißungen zuge­sagt hat, und weil wir Christen, besonders in Deutschland, uns wohl auf immer in seiner Schuld wissen müssen.
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21.09.2014: Prof. Dr. Michael Plathow über 1. Thess 5, 14-24

‘Stabilität und Frieden sind heute wieder in Gefahr’, liebe Gemeinde, dieser Satz erschrickt uns; gefühlt oder real macht er Angst und bereitet Sorge. In den komplexen Konflikten und Verstrickungen von eskalierender Gewalt aus dem Ungeist von Hass hinterlässt er oft ein Gefühl von Ohnmacht und ein Suchen nach helfender Orientierung und veränderndem Rat. Selbst politisch Verantwortliche sprechen bei ihren schwierigen Entscheidungen von Dilemmata. Irgendwie hat all dies mit dem christlichen Realismus zu tun, mit dem, “was Sache ist”, wie es die “Heidelberger Disputation” von 1518 ausdrückt. Ein offenes Herz, auch einen widerständischen Geist und nicht zuletzt Vertrauen zum anders anderen Vertrauenswürdigen bedarf es, den Schluss von Paulus Freundesbrief an die Gemeinde in Thessaloniki zu uns heute sprechen zu lassen. Denn sollten in einer offenen Gesellschaft Auswege aus strukturellen Konflikten nicht durch verändernde Erneuerung der Menschen geschehen?
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03.08.2014: Dr. Fabian Kliesch über 2 Mose 16,11-18

Friede sei mit Euch von dem der da ist, der da war und der da kommt. Amen. Mehr als genug. Wer gestern Abend zum Essen ausgegangen ist oder wie manche der heute Anwesenden auf einer Tagung mit gutem Essen versorgt wurde, der kann sicher sagen: es was mehr als genug. Mehr als genug. Das hätten die Jünger Jesu sagen können. Nachdem die 5.000 Menschen alle auf wundersame Weise satt geworden sind ist dazu noch viel übriggeblieben. Mehr als genug. Wenn wir dagegen sagen „soviel du brauchst“, klingt das wie eine Beschränkung von Möglichkeiten. Keine Auswahl. Kein Überfluss. Soviel du brauchst. Das passt erstmal nicht zu unseren überreich gedeckten Tischen.
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14.09.2014: PD Dr. Doris Hiller über Apg 6,1-7

Da habe ich wohl etwas übersehen. – Liebe Gemeinde, so etwas kommt vor: ein Tippfehler, eine Terminanfrage, ein Fleck auf einem Kleidungsstück. So etwas kommt vor. Ärgerlich, wenn es zu oft passiert, aber menschlich. Da habe ich wohl jemanden übersehen. Jetzt wird es schon unangenehmer. Nur auf mich selbst bedacht, laufe ich blindlings an jemandem vorbei, den ich kenne, grüße nicht, – ein leicht vorwurfsvoller Anruf: Du hast mich gestern einfach übersehen. Und kennen Sie, liebe Gemeinde, auch das bewusste Übersehen. Da vorne läuft sie, kommt gerade auf mich zu, nein, ich will jetzt nicht mit ihr reden, auch wenn es ihr gut täte. Schnell auf die andere Straßenseite und intensiv die Schaufensterauslage angestarrt. Das schlechte Gewissen bohrt noch ein wenig…
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05.10.2014: Anna Maria Semper über Hebr 13,15-16

Liebe Gemeinde, Das Erntedankfest ist eigentlich eine etwas merkwürdige Angelegenheit. Wir feiern ein besonderes Fest, mit dem wir Danke sagen - für Dinge, die wir immer haben. Mir ist klar, dass unser Erntedankfest seinen Ursprung eigentlich im Begehen eines besonderen Anlasses im Jahreskreis hat: Die Ernte ist abgeschlossen - der Ertrag der Arbeit eines ganzen Jahres wird mit einem Mal sichtbar, fühlbar und schmeckbar. Aber ganz ehrlich, mir als Stadtmensch zumindest geht es so: ob nun gerade Erntezeit ist oder nicht, nehme ich weder in der Mannheimer Neckarstadt, wo ich wohne, noch hier in Heidelberg, wo ich meine Arbeitszeit verbringe, sonderlich war. Von den für mich bis heute irgendwie faszinierenden Kürbissen mal abgesehen ändert sich am Angebot in meinem Supermarkt um die Ecke eigentlich nichts. Die ganzjährig für 99 Cent bei gleichbleibender Qualität im Discounter zu erwerbende Linsensuppe – eigentlich haben meine Eltern damit unser modernes „Ernteverhalten“ ziemlich gut abgebildet.
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31.08.2014: Prof. Dr. Johannes Ehmann über 2 Sam 12,1-10.13-15a

Liebe Gemeinde, heute möchte ich Ihnen drei Predigten halten, eine Kinderpredigt, eine Moralpredigt und eine Strafpredigt. Den Schreck und das Missfallen spüre ich bis hierher, denn eigentlich sollte der Prediger wissen, dass er nicht zu Kindern predigt. Mehr noch sollte er wissen, dass Moralpredigten nun gar nichts taugen und noch weniger Strafpredigten, in denen es Pech und Schwefel auf die Gemeinde regnet. Aber ich habe Ihre Aufmerksamkeit wohl geweckt, was diese drei Predigten angeht; mindestens aber das Interesse, was das Ende der Predigt betrifft: nicht nur daran, wie lange diese drei Predigten wohl dauern werden, sondern auch, ob denn solch dreifache Predigt zu einem guten Ende kommen kann.
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27.07.2014: Universitätsprediger Prof. Dr. Helmut Schwier über 1 Petr 2,2-10

Liebe Gemeinde – das heißt heute zuerst: liebe Säuglinge! Unabhängig davon, wie alt wir sind – als Christenmenschen sind wir neugeboren durch die Taufe. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen – siehe: Neues ist geworden“ (2 Kor 5, 17). Neugeborene erhalten als Säuglinge Milch. Sie enthält alles, was wir brauchen, und sie schmeckt. Hungrige Säuglinge schreien laut nach ihr – wie Sie als Eltern wissen: auch des Nachts – und werden dann gestillt und wachsen und nehmen zu.
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17.08.2014: Ann-Kathrin Knittel über 1. Petr 4,7-11

Man hat sie angeschwärzt. Noch ist niemand gekommen, aber zum ersten Mal ist sie froh, dass sich in der Stadt jedes Gerücht wie ein Buschfeuer verbreitet. Jeder kennt jemanden, der wiederum jemanden kennt usw. So gelangt man schließlich auch in die Paläste der Provinzstadthalter. Noch ist niemand gekommen. Ihre Gedanken überschlagen sich. Das ist das Ende. Wohin mit den Kindern? Vielleicht zu den Bekannten aus der Gemeinde in der nächsten Stadt – irgendwo erst einmal Unterschlupf finden. Jetzt schnell das Nötigste zusammenpacken. Ihr fällt die kleine Tontafel mit dem Fischsymbol in die Hände, die ihr einer der Ältesten zur Taufe überreicht hat. Würde sie wieder so entscheiden?... Noch ist niemand gekommen, doch von Ferne hört sie Schritte.
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Letzte Änderung: 29.02.2016
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