
Religionsunterricht im Spiegel der Schulpraxis: Schulleitungen und Religionslehrkräfte kommen zu Wort (Projektlaufzeit 2026-2028)
Wie wird der konfessionell-kooperative Religionsunterricht (KoKoRU) im schulischen Alltag erlebt und gestaltet? Welche Erfahrungen machen Schulleitungen und Religionslehrkräfte mit dieser Form des Religionsunterrichts und wie evaluieren sie das Modell des KoKoRU?
Dieser Fragestellung geht das Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Praktische Theologie/ Religionspädagogik der Universität Heidelberg nach. Ziel ist eine empirische Bestandsaufnahme der Wahrnehmung durch schulische Akteure des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts an Grundschulen in Baden-Württemberg.
Im Mittelpunkt stehen die schulischen Rahmenbedingungen, die organisatorische und unterrichtspraktische Umsetzung sowie die religionsdidaktische Gestaltung des KoKoRU. Ein besonderes Interesse gilt der Zusammenarbeit evangelischer und katholischer Religionslehrkräfte und der Frage, wie unterschiedliche konfessionelle Perspektiven im Unterricht berücksichtigt werden.
Methodisch verbindet das Forschungsprojekt eine quantitative Befragung von Schulleitungen und Religionslehrkräften mit qualitativen Interviews an ausgewählten Grundschulen.
Die Ergebnisse sollen Einblicke in die gegenwärtige Praxis des KoKoRU ermöglichen und Perspektiven für seine Weiterentwicklung aufzeigen.
Das Forschungsprojekt wird von Frau Prof. Dr. Hanna Elisabeth Roose und Frau Dr. Eva Dubronner am Lehrstuhl für Praktische Theologie/ Religionspädagogik der Universität Heidelberg verantwortet. Es erfolgt in Kooperation mit der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, die das Vorhaben begleiten und unterstützen.